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Martl's neuer PB

Am 03.August packte ich mein Angelgerät ein und fuhr ans Wasser zum Wallerangeln. Dort angekommen musste ich erst mal mein Boot ausschöpfen und reinigen. Anschließend bepackte ich das Boot und ruderte zu meinem Angelplatz. Bei dem schwülwarmen Wetter kam ich ganz schön ins schwitzen, aber was macht man nicht alles wenn’s ums angeln geht.

Als ich an meinem Platz war, entlud ich mein Holzboot, machte mir ein kühles Getränk auf und ließ es ruhig angehen.

Das Lager war recht schnell aufgebaut und eingerichtet. Jetzt ging es ums Angelzeug, Rutenständer in den Boden gerammt, Ruten zusammengesteckt, Vorfächer ausgesucht und ran mit den Ködern. Die Rute mit Köder (tote Brachse 27cm) und Stein ins Boot und los ging’s. Eine meiner Meinung nach gute Stelle war schnell gefunden jetzt den Stein mit dem Köder ins Wasser und zurück ans Ufer. Die Rute stellte ich in den Halter und spannte sie voll durch. Nach einer Zigarette legte ich die zweite Rute auf die gleiche Weise auch an eine gute Stelle.

Jetzt war Ruhe angesagt, ich machte mir eine gute Suppe, trank anschließend eine gute Tasse Kaffee und machte es mir gemütlich. Da ich Donnerstag auf Freitag eine Doppelschicht gearbeitet hatte, holte mich gegen 21:00 Uhr der Schlaf ein. Auf meiner Liege schlief ich dann schnell ein.

22:30 mitten im besten Schlaf piepte mein Taffi volle Kanne los, ich sprang  aus meinem Zelt, schnappte mir meine Rute und schlug an. Der Walli setzte sich heftig zur Wehr, immer wieder knallte er in meine Rute. Pumpen drehen, pumpen drehen, das ging ganz schön in die Knochen. Nach einiger Zeit kam er immer näher, da ich knapp links neben mir ein dickes Krautfeld hatte, versuchte ich den Waller am Krautfeld vorbei zu dirigieren was mir leider nicht gelang. Bis ich mich versah verabschiedete er sich voll ins Kraut. Jetzt war die Kacke ganz schön am dampfen, das fehlte mir noch, er saß total fest. Da ich ihn voll spürte musste ich leider ins Boot, es war nicht lustig, Waller halten, rudern, da bräuchte man vier Hände. Von außerhalb des Krautfeldes nahm ich die Schnur in die Hände und versuchte den Fisch aus dem Kraut zu holen. Nach kraftvoller Arbeit gelang mir dieses auch und musste jetzt mit dem Waller an der Rute und dem Boot wieder zum Ufer zurück. Mit sehr viel Schweiß an der Stirn gelang mir auch dieses.

Als ich den Waller mit dem Wallergriff an Land hatte, wurde mir bewusst, der war jeden Einsatz wert. Heraus kam nach einer guten Stunde ein Waller mit stolzen 176cm.

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Um 01:30 Uhr hatte ich auf der zweiten Rute noch einen kurzen heftigen Biss, das war’s. Da ich nicht mehr zum kontrollieren raus fahren wollte erfuhr ich erst am Morgen, dass mir bei dem Biss der Köder gestohlen wurde.

Es war wieder einmal eine tolle Nacht am Wasser, jeder Einsatz war es wert.

Allen Besuchern und Freunden ein dickes Petri Heil !

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