11. Internationale Wallermesse

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Unerwartete Karpfensession

Samstag gegen 13:00 Uhr packte ich meine Angelsachen und machte mich auf den Weg an die Isar. Da ich in letzter Zeit schon einige male Probleme hatte geeignete Köderfische für Waller zu fangen, packte ich auch gleich mein Karpfengerät, das ich auch zum Raubfischansitz benutze, mit ein. Am Gewässer angekommen montierte ich meine Feederrute, mischte Futter an und legte los.

Es kam wie ich mir schon dachte, ich konnte keinen Köderfisch für Wallis zum Landgang überreden. Die Zeit lief mir davon, ich disponierte um und versuchte ein paar Lauben zu erwischen, auch hier ging es sehr zaghaft, aber zwei waren am Ende in meinem Eimer.

Da ich mir diesmal den Aufwand mit Zelt ersparen wollte brauchte ich einen Platz den ich mit dem Auto anfahren konnte, diese sind aber sehr begehrt und waren um diese Zeit schon belegt. Mitlerweile war es schon kurz vor sechs. Da ich nur zwei KöFi’s hatte, eine ganze Nacht am Wasser bleiben wollte, ich ziehmlich genervt war, entschloß ich mich kurzerhand mein Vorhaben abzubrechen. Als ich mich auf den Weg machte sah ich eine Ansammlung von Fahrzeugen am Wasser stehen, die ich schnell noch ansteuerte, es ergab sich eine für mich positive Wende. Bei den Fahrzeugen war ein alter Bekannter und Freund, den ich schon einige Zeit nicht mehr getroffen habe. Wir haben uns sehr angenehm unterhalten und ich erzählte ihm mein Missgeschick mit den KöFi’s. Da wir schon seit geraumer Zeit mal zusammen auf Karpfen fischen wollten, meinte er ob ich mein Karpfengerät dabei hätte. Da ich ja wie Eingangs erwähnt, mein Karpfengerät auch mit einpackte, wollte es wohl das Schicksal, dass wir endlich mal zusammen Angeln gehen.

Ich nahm sein Angebot dankend an, montierte meine Ruten vom letzten Raubfischansitz um auf Karpfen, bestückte diese mit Boilies und los ging es. Inzwischen war es dunkel geworden und wir machten es uns bei ein, zwei Pilschen gemütlich.

Gegen 23:30 überraschte mich der Schlaf, wir legen uns in unseren Bussen schlafen. Dies war aber nur bis ein Uhr möglich, denn ich wurde von meinem Bissanzeiger sehr hart aus meinem tiefen Schlaf geholt. Es folgte ein kurzes klopfen bei Klaus, ein schneller Anhieb und ein schöner Drill. Klaus kescherte mir einen wunderbaren Spiegelkarpfen von 20 Pfund.

Unerwartete Karpfensession

Den Fisch gut versorgt, zwei Zigerettenlängen später, legten wir uns erneut hin. Jetzt konnte ich wieder nur bis halb sechs schlafen, aber immerhin. Mein Bissanzeiger drönte erneut los, wieder raus, Anhieb, kurzer Drill und zum Vorschein kam eine Barbe mit 73cm.

Unerwartete Karpfensession

Da kann ich nur sagen, eine gelungene Nacht.

Im Laufe des Vormittags verabschiedete ich mich von Klaus mit der Zusage wieder einmal mit ihm zu fischen. Es wird bestimmt nicht mehr so lange dauern wie das letzte mal.

Zum Schluß möchte ich mich noch mal bei Klaus bedanken, durch unser zufälliges aufeinandertreffen, rettete er mein Angelwochenende und brachte mich durch seinen Angelplatz noch zu schönen Fischen.

Allen Lesern, Freunden und Bekannten ein Petri Heil und einen erfolgreichen Herbst!

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